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Sand in Taufers hat erstes Tourismus-Entwicklungskonzept im Land

Mit jenem von Sand in Taufers hat die Landesregierung bei ihrer letzten Sitzung das erste Tourismus-Entwicklungskonzept Südtirols gutgeheißen. "Diese Konzepte erlauben auch in gut strukturierten Gemeinden einen Ausbau des touristischen Angebots, allerdings muss diese Entwicklung behutsam und im bestehenden Infrastruktur-Rahmen erfolgen", so Tourismus-Landesrat Hans Berger.

Das neue Raumordnungsgesetz sieht die Möglichkeit vor, das touristische Angebot auch in gut entwickelten Gemeinden auszubauen. "Dies ist aber nur im Rahmen eines von den Gemeinden vorzulegenden umfassenden Konzepts und mit sehr engen Einschränkungen möglich", betont Berger, der als Schranken nennt: keine neue Infrastruktur oder Aufstiegsanlagen, keine Beeinträchtigung des Landschafts- und Ortsbildes sowie eine nachweislich bessere Auslastung und daher ein wirtschaftlicherer Betrieb bestehender Einrichtungen.

Wird dieser Rahmen eingehalten, dürfen zusätzliche Betten in den Gemeinden genehmigt werden. "Der Ausbau erfolgt dabei kontrolliert, bestehenden Betrieben wird der Vorzug gegeben", so Berger, der betont: "Ziel ist eine Entwicklung innerhalb des bestehenden Rahmens, um einen Stillstand zu vermeiden." Die Gemeinde Sand in Taufers war die erste, die ein solches Entwicklungskonzept eingereicht hat. Der Konzeptentwurf ist von einer Arbeitsgruppe unter Federführung des Ressorts von Landesrat Berger überprüft und danach der Landesregierung zur Behandlung vorgelegt worden.

Diese hat angesichts des sehr engen Spielraums, innerhalb dessen sich die Entwicklung vollziehen kann, das vorgelegte Tourismus-Entwicklungskonzept zwar genehmigt, dabei aber einige Einschränkungen vorgenommen. So wurden nicht die geforderten 500 zusätzlichen Betten genehmigt, sondern nur 400. Und auch bei den Stellplätzen für den Campingtourismus ist man von den geforderten 150 auf 100 zurückgegangen. "Wir wollen eine behutsame Entwicklung und daher keine übermäßige Bettenzuteilung", so Berger.

Nun ist es an der Gemeinde, die Kriterien festzulegen, nach denen die "neuen" Betten auf die bestehenden bzw. auf neue Betriebe aufgeteilt werden. Bereits in den nächsten Wochen wird sich die Landesregierung zudem mit weiteren bereits eingereichten Tourismus-Entwicklungskonzepten befassen.

(Quelle: Landespresseamt)


 

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