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Martell – ein Modell für den Vinschgau?

Workshop zur autonomen Schaffung attraktiver Arbeitsplätze in den Gemeinden des Vinschgaus
Vom ersten Gebäudecheck bis zur Bauabnahme reicht ein umfassendes Beratungs- und Begleitpaket, das die Gemeinde Martell zukünftig interessierten Gebäudebesitzern anbietet, um ihre Häuser energetisch zu sanieren. „Wir haben in vielen Gesprächen ein Gesamtkonzept entwickelt, das auf die Bedürfnisse der Hauseigentümer ebenso zugeschnitten ist, wie auf die lokalen Handwerksbetriebe und somit allen Beteiligten Vorteile bringt“, zeigte sich Bürgermeister Peter Gamper bei der Vorstellung im Haus der Bezirksgemeinschaft Schlanders überzeugt.
Eingeladen hatte die EURAC-Bozen, die im Auftrag der Landesabteilung Arbeit und der Bezirksgemeinschaft Vinschgau an einem Umsetzungskonzept zur Schaffung neuer Beschäftigungsfelder arbeitet. In einem Workshop mit allen Bürgermeistern des Vinschgaus und Vertretern der lokalen Wirtschaft war zuvor der „Bau- Energie- und Sanierungsberater“ als attraktives Berufsprofil zur Sicherung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplätze identifiziert worden. In der Folge fanden zahlreiche Gespräche und Recherchen seitens der EURAC-Wissenschaftler statt, um das innovative Berufsprofil umzusetzen. Dabei stieß man auch auf die Gemeinde Martell und ihr „20 Häuser-Programm“, das auf zwei Jahre angelegt ist. Um das Rad nicht neu zu erfinden und dem Ansatz von Martell zur vollen Wirkung und sinnvollen Ausweitung zu verhelfen, schien ein Erfahrungsaustausch mit den Vertretern der Vinschgauer Gemeinden und Wirtschaft sinnvoll. Diese zeigten sich vom Entwicklungspotential des Modells Martell übetreffen_01_04_2010_(4) / Zum Vergrößern auf das Bild klickenrzeugt und schlugen ein schrittweises Vorgehen für den Bezirk Vinschgau vor. Demnach sollen zunächst weitere Erfahrungen gesammelt und in einem ersten Schritt Sanierungsbedarf und –bereitschaft der Bauherren in Erstberatungsgesprächen erhoben werden. Weiters und parallel dazu ist geplant, das Modell den Freiberuflern vorzustellen. In der Folge sind zielführende Finanzierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen ebenso zu diskutieren wie die organisatorische Einbindung der zukünftigen Berater sowie die Frage, welche Rolle den Gemeinden, lokalen Unternehmen und Banken zukommt.


 

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