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Innovatives Ehrenamt

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Am Donnerstag, 11. September 2014 von 17.30 – 19.30 Uhr findet an der EURAC Bozen eine Veranstaltung zum Thema Innovatives Ehrenamt statt.
Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.



Neben der traditionellen ehrenamtlichen Tätigkeit wird es in Zukunft – infolge des demografischen und gesellschaftlichen Wandels - flexiblere Formen von Freiwilligenarbeit brauchen. Wie diese aussehen könnte, untersucht ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Südtirol und Graubünden.

In Südtirol ist die Zahl der ehrenamtlich tätigen Bürger im Sozial- und Gesundheitsbereich traditionell hoch. Dennoch gibt es etwa beim Weißen Kreuz die ersten Nachwuchssorgen. In der Schweiz wiederum nimmt die Freiwilligenarbeit in den Bereichen Sport und Freizeit zunehmend ab. Einige Sportvereine stehen schon kurz vor dem Aus. Fakten, die diesseits und jenseits der Grenze nicht außer Acht gelassen werden können. Doch was tun? Gibt es Möglichkeiten, das traditionelle Ehrenamt mit innovativer Freiwilligentätigkeit zu unterstützen, um vor allem oder verstärkt auch junge Menschen dafür zu begeistern? Wenn ja, worin bestünde diese Innovation? Und gibt es in Südtirol oder Graubünden bereits Beispiele für innovatives ehrenamtliches Engagement? Mit diesen und weiteren Fragen setzt sich das neue INTERREG-Projekt „Innovatives Ehrenamt zur Weiterentwicklung des gesellschaftlichen und kulturellen Erbes“ auseinander. Es ist dies die zweite Zusammenarbeit zwischen EURAC und HTW Chur, nachdem 2012 das Projekt „Gemeindeführung im Alpenraum“ erfolgreich abgeschlossen wurde. Als weiterer Partner konnte das Südtiroler Institut für Sozialforschung und Demoskopie APOLLIS gewonnen werden.
In einem ersten Moment wird eine kurze Bestandaufnahme des Ehrenamtes in Südtirol und Graubünden vorgenommen. Hierzu werden u.a. Interviews mit Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Vereinen auf beiden Seiten geführt. Außerdem muss die Begrifflichkeit „Ehrenamt“ genau geklärt werden. Was ist der Unterschied zwischen Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement? Handelt es sich um ein konstantes oder einmaliges Engagement? In einem zweiten Moment werden besonders innovative Projekte erhoben und genauer untersucht. Sie fließen als Best-Practice-Beispiele in ein abschließendes Handbuch mit ein.

Zu solchen Best-Practice-Beispielen zählen auf Südtirols Seite etwa das Projekt „72 Stunden“, bei dem Jugendliche für eben diesen Zeitraum ein soziales Projekt umsetzen können. Aber auch Innovationen im Bereich der Organisation von Freiwilligenarbeit sind gefragt. So händigt etwa die BENEVOL Graubünden, eine Fach- und Vermittlungsstelle für Freiwilligenarbeit, das „Dossier freiwillig engagiert“ für die von ihnen vermittelten Freiwilligen aus. Es enthält u.a. Einsatzbereiche und Weiterbildungen. BENEVOL ist überzeugt: Es wird nur anerkannt, was sichtbar ist.

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