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Gesundheit und Lebensqualität im Blickpunkt
Bayern und Südtirol haben zahlreiche Gemeinsamkeiten. Und dies nicht nur auf den ersten Blick, wie die ländliche Struktur eindrucksvoll zeigt. Auch das Interesse an neuen Ideen und innovativen Forschungseinrichtungen wirkt verbindend.
 
Derart motiviert war am 7. September 2011 eine Delegation des Landkreises Altötting mit über zwanzig Bürgermeistern nach Bozen gekommen, um sich vor Ort ein Bild vom Wirtschafts- und Forschungsstandort Südtirol zu machen.
 
Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer mit Landrat Erwin Schneider an der Spitze von der Europäischen Akademie Bozen. „Hier werden die Bedürfnisse der lokalen Wirtschaft und Bevölkerung optimal mit modernen Wissenschaftsleitungen verbunden“, sagte Landrat Schneider nach dem Besuch. So entstehe qualifiziertes Wissen mit praktischer Relevanz, was auch einen künftigen Erfahrungsaustausch sinnvoll mache.
 
EURAC / EURAC-Präsident Dr. Werner Stuflesser begrüßt die Bürgermeisterdelegation aus Altötting/Bayern / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEURAC-Präsident Dr. Werner Stuflesser führte zunächst in die Aufgabenschwerpunkte der EURAC ein. Es handle sich um eine Denkfabrik, in der mit Leidenschaft und Herzblut gearbeitet wird. Inzwischen forschen Mitarbeiter aus über 20 Nationen an Themen, die sowohl für das Land als auch für die internationale Wissenschaftswelt von Interesse sind. Beispiel „Mehrsprachigkeit“. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung spreche täglich mehr als eine Sprache. Südtirol mit seiner Dreisprachigkeit biete optimale Voraussetzungen für die Erforschung der Sprachenkompetenzen. Aber auch für die Berggebietsforschung, vergleichendes Minderheitenrecht, spezifische Medizinthemen (Genetische Medizin, Alpine Notfallmedizin, Mumienforschung) oder Managementfragen im lokalen Kontext. 

Mit dem öffentlichen Management von Gemeinden, Sozialdiensten und der Landesverwaltung beschäftigt sich das EURAC-Institut für Public Management seit über zehn Jahren. Dort laufen die wissenschaftlichen Fäden zusammen, wenn es um Fragen des Bürokratieabbaus, Qualitätsmanagement oder die elektronische Verwaltung (E-Government) geht. Auch für ein modernes Gesundheitswesen sind derartige Themen zunehmend relevant.
Mit 1,2 Mrd. EURO Gesamtbudget stehen Südtirols Gesundheitsdienste laufend im Fokus der Öffentlichkeit und haben einen kontinuierlichen Handlungsbedarf, wie Dr. Martin Matscher, seines Zeichens Amtsdirektor für internationale Patientenmobilität in seinem Gastvortrag erläuterte. Bei allen Reformen sei jedoch immer daran zu denken, dass der eigene Lebensstil am meisten zur persönlichen Gesundheit beitrage. 

Das EURAC-Institut für Public Management führt derzeit eine länderübergreifende Studie durch, die sich mit Gesundheit und Lebensqualität beschäftigt. Zentrale Fragestellung: wie nehmen die Entscheidungsträger Südtirols, von der Politik über die Wirtschaft bis hin zu den Medien „Lebensqualität“ wahr, wie wichtig ist diese für sie und welche Rahmenbedingungen sind dafür verantwortlich.

 

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